# Sachtext: Die Fotosynthese

Fach: Biologie. Stufe: Klasse 7. Zweck: Grundlagentext als Material für eine KI-Vorlage.

## Was bei der Fotosynthese passiert

Pflanzen können etwas, das kein Tier und kein Mensch kann: Sie stellen ihre Nahrung selbst her. Diesen Vorgang nennt man Fotosynthese. Er findet vor allem in den Blättern statt.

Dafür braucht die Pflanze drei Dinge: Licht, Wasser und Kohlenstoffdioxid. Das Wasser nimmt sie mit den Wurzeln aus dem Boden auf. Das Kohlenstoffdioxid ist ein Gas aus der Luft, das durch winzige Öffnungen an der Blattunterseite einströmt. Das Licht liefert die Energie für den gesamten Vorgang.

## Der Ort der Fotosynthese

In den Blattzellen liegen kleine grüne Bausteine, die Chloroplasten. Sie enthalten den grünen Farbstoff Chlorophyll, auch Blattgrün genannt. Das Chlorophyll fängt das Sonnenlicht ein. Deshalb sind Blätter grün.

## Was dabei entsteht

Aus Wasser und Kohlenstoffdioxid stellt die Pflanze mithilfe der Lichtenergie Traubenzucker (Glucose) her. Dabei entsteht außerdem Sauerstoff, der an die Luft abgegeben wird.

Als Wortgleichung:

Wasser + Kohlenstoffdioxid --(Licht, Chlorophyll)--> Traubenzucker + Sauerstoff

Den Traubenzucker nutzt die Pflanze als Energiequelle und als Baustoff für ihr Wachstum. Was sie nicht sofort braucht, speichert sie als Stärke, zum Beispiel in Wurzeln oder Knollen. Eine Kartoffel ist ein solcher Stärkespeicher.

## Warum die Fotosynthese für alle wichtig ist

Fast alle Lebewesen hängen von der Fotosynthese ab. Der Sauerstoff, den wir atmen, stammt aus ihr. Und jede Nahrungskette beginnt bei Pflanzen: Tiere fressen Pflanzen oder andere Tiere, die Pflanzen gefressen haben. Ohne Fotosynthese gäbe es weder unsere Atemluft noch unsere Nahrung.

## Merksätze

- Fotosynthese: Pflanzen stellen aus Wasser und Kohlenstoffdioxid mithilfe von Licht Traubenzucker her.
- Nebenprodukt: Sauerstoff.
- Ort: Chloroplasten mit dem Blattgrün Chlorophyll.
- Bedingungen: je mehr Licht (bis zu einer Grenze), desto mehr Fotosynthese.
